Den Vereinen unter die Arme greifen

6. Edewechter Vereinstreffen der CDU

Das Ehrenamt hat für die CDU Edewecht eine große Bedeutung
Das Ehrenamt hat für die CDU Edewecht eine große Bedeutung
Ehrenamtliches Engagement ist nicht selbstverständlich, aber für viele Vereine von unschätzbarer Bedeutung. Vereine spielen für den gesellschaftlichen Zusammenhalt eine zentrale Rolle und gehören zu einer lebendigen Gemeinde.

 

In Edewecht soll auch in Zukunft die vielschichtige ehrenamtliche Arbeit durch die Gemeinde und den Landkreis finanziell gefördert werden. Das versprachen CDU-Gemeindeverbandsvorsitzender Michael Herrmann und Fraktionsvorsitzender im Rat und Kreistag Jörg Brunßen den 35 Vereins- und Verbandsvertretern kürzlich im Haus der Begegnung.

Zunächst einmal berichtete Brunßen über die zahlreichen Projekte der Gemeinde. Man habe in der Vergangenheit viel Geld für gemeindeeigene Gebäude, Schulen, Sportstätten und Kindergärten ausgegeben und trotzdem schiebe man noch einen Investitionsstau in Millionenhöhe vor sich her.

Aber es gibt auch viele kleine Dinge, die von der Gemeinde gefördert wurden. Dazu gehören Gelder für eine Küche im Dorfgemeinschaftshaus, neue Sanitäranlagen, Zäune oder einfach die wichtige Kinderkutsche. Und dann gibt es eine Fülle von Zuschüssen für Vereine und Gruppen, angefangen von Heimat-und Ortsvereinen über den Mühlenverein bis zur Förderung von Kulturveranstaltungen. Die anwesenden CDU Kommunalpolitiker wiesen noch einmal auf die Fördermöglichkeiten gerade für Sport und Kultur, insbesondere durch den Landkreis, hin.

Auch in dieser Zusammenkunft mit den Ehrenamtlichen gab es wieder zahlreiche Wünsche und Hinweise. Der Ortsverein Friedrichsfehn wünscht sich Unterstellmöglichkeiten und Lagerraum. Zudem fehlt ein Versammlungsraum. Vielleicht gebe es ja auch Möglichkeiten, die neue Mensa der GOBS auch für außerschulische Bereiche zu nutzen.

Erheblich verbessert wurde der Öffentliche Nahverkehr Richtung Oldenburg. Wünschenswert wären günstigere Preise mit Tickets für Kinder und Jugendliche und die Überprüfung der Zonen. Die Anbindung/Vertaktung in die Kreisstadt Westerstede lässt nach wie vor zu wünschen übrig.

Beim Bürgerbus fehlen Fahrer, um möglicherweise eine zweite Linie aufzubauen. Wer möchte dreimal im Monat einen halben Tag den Kleinbus lenken? Für zwei Linien wären insgesamt 45 Fahrer erforderlich.

Zum wiederholten Male wurde darum gebeten, den bestehenden Jahresplaner der Gemeinde intensiver zu nutzen, um Terminüberschneidungen zu vermeiden.

Das Heimatarchiv platzt mit seinen zwei kleinen Räumen aus allen Nähten und sollte sich auf Dauer auch nicht im Ratskeller „verstecken2: Für Bibliothek, Dauerausstellung und Archiv wären auf Dauer mindestens 100 qm erforderlich.

Vertreter aus mehreren Bauernschaften mahnten im Rahmen der lebhaften Aussprache die Sanierung der Sporthallen an, wie z.B. in Jeddeloh II. Auch bei der Feuerwehr in Osterscheps soll sich in den kommenden Jahren etwas bewegen.

Der SSV Jeddeloh wünscht sich überdachte Tribünen, eine unterirdische Bewässerungsanlage und eine zusätzliche Trainingsfläche, durchaus auch bei anderen Vereinen.

Die beiden Fischereivereine in der Gemeinde mit ihren rund 1.000 Mitgliedern sorgen sich um die Wasserqualität in Aue und Vehne . Die Fischer wiesen auch auf die Zunahme von Gänsen und Kormoranen hin.

Die Johanniter benötigen mehr Platz, auch für die intensive Arbeit mit Kindern und Jugendlichen.

In Jeddeloh I muss der Beachvolleyballplatz dringend in Schuss gebracht werden und ist Portsloge ist die Fläche vor dem Dorfgemeinschaftshaus zu erneuern; hier geht es um die Bereitstellung von Material, die Sanierung wollen die Portsloger übernehmen.

Jörg Brunßen versprach , alle Vorschläge und Ideen den Gremien der Gemeinde Edewecht und des Landkreises vorzulegen. Spätestens in zwei Jahren sollen dann beim nächsten Gespräch Ergebnisse vorgestellt werden.

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