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02.04.2008, 11:07 Uhr
Überdurchschnittlicher Rückgang der Jugendarbeitslosigkeit
Gute Aussichten in Niedersachsen

Die CDU-Landtagsfraktion sieht in den aktuellen Arbeitsmarktzahlen von März 2008 für Niedersachsen den wirtschafts- und arbeitsmarktpolitischen Kurs der Landesregierung bestätigt.
Nach Angaben der Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit ist die Zahl der Erwerbslosen in Niedersachsen im Vergleich zum Februar 2008 um 4 Prozent zurückgegangen, gegenüber dem Vorjahresmonat sogar um 15, 1 Prozent. Das ist der tiefste Stand in einem März seit 15 Jahren.

"Besonders erfreulich ist, dass die Zahl der Arbeitslosen unter 25 Jahren überdurchschnittlich gesunken ist", erklärte heute der stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende Björn Thümler. Mit einem Rückgang im Vergleich zum Februar 2008 von 8 Prozent und im Vergleich zum März 2007 von 18,4 Prozent erreicht die Zahl von 33.849 arbeitslos gemeldeten Jugendlichen den niedrigsten Stand seit zehn Jahren. Die Arbeitslosenquote liegt mit 7,8 Prozent (März 2008: 9,5%) deutlich unter der vergleichbaren allgemeinen Quote von 9,1 Prozent.

"Dies zeigt, dass unsere Jugendlichen nach ihrer Lehre gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben. Viele Absolventen haben jetzt sehr schnell nach Abschluss ihrer Berufsausbildung eine Arbeitsstelle gefunden", sagte der CDU-Wirtschaftsexperte. Weitere Instrumente wie etwa der Niedersächsische Pakt für Ausbildung 2007 bis 2009 oder die speziellen Förderprogramme der Landesregierung in Zusammenarbeit mit der Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit wie zum Beispiel das Programm "2.000 mal 2.500" zur Förderung von Altbewerbern und Jugendlichen mit anderen Handicaps sowie das Projekt "Abschlussquote erhöhen, Berufsfähigkeit steigern" unterstützten wirksam diese positive Entwicklung.

Björn Thümler betonte, dass diese Arbeitsmarktzahlen kein Grund sind, bei der Schaffung neuer Lehrstellen nachzulassen. "Im Gegenteil: Wir nehmen diese Zahlen als Ansporn, um die Lehrstellensituation für die junge Generation weiter zu verbessern. Wir wollen für alle jugendlichen Schulabgänger eine konkrete berufliche Perspektive, insbesondere im Hinblick auf den doppelten Abiturjahrgang 2011", so der stellvertretende Fraktionsvorsitzende abschließend.

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