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07.01.2008, 18:12 Uhr
Schulpolitik war Thema
Hotline zur Unterrichtsversorgung
Der CDU-Landtagsabgeordnete Jens Nacke hat jetzt bei einer Diskussion mit Parteikollegen in Edewecht Maßnahmen begrüßt, mit denen an Schulen ganz unbürokratisch Probleme mit der Lehrerversorgung behoben werden können: Über einen Hotline können Eltern, Schulleiter oder Lehrer dem Kultusministerium akute Unterrichtsausfälle melden. Damit soll eine bessere Kommunikation zwischen den Handelnden vor Ort und dem Kultusministerium erreicht werden.

Die Experten sind werktags von 8.30 bis 17 Uhr persönlich unter der Telefonnummer 05 11-120-72 16 zu erreichen. Im letzten Schuljahr hätten die Edewechter Hilfe gut gebrauchen können, als sich an der HRS und am Gymnasium krankheitsbedingt Lehrer-Fehlstunden summierten.

Nacke, der einer Einladung des neuen Edewechter CDU-Vorstandes gefolgt war, verwies auf zusätzliche Lehrkräfte und einer Erhöhung der Mittel für Feuerwehrlehrkräfte von 22 Mio. € auf 31,7 Mio. €, um längerfristige Ausfälle zu kompensieren. Problematisch bleiben jedoch die Mangelfächer, in denen es zu wenige Lehrkräfte gibt. Auch davon können die Edewechter ein Lied singen.



Die Schulleiter und Lehrer in Niedersachsen haben zum Start des neuen Schuljahres mehr Verantwortung erhalten. Im Rahmen der Eigenverantwortlichen Schule können die einzelnen Schulen ein eigenständiges Profil entwickeln. "Die Schulen können nun die neu geschaffenen Freiräume nutzen, um Personal auszuwählen oder Unterrichtsziele und Abschlüsse zu erreichen", so Jens Nacke. Die Mitglieder der Edewechter CDU wünschen sich, dass auch Unterrichtsinhalte von den neuen Schulvorständen kritisch hinterfragt werden.

Die CDU-Vorstandsmitglieder wünschten sich nach den Reformen „mehr Ruhe in den Schulen, damit dort ordentliche Arbeit geleistet werden könne“. Bei der „inneren Ausgestaltung“ vom Schulwesen müsse man auch die Lehrer „mit auf die Reise nehmen“ und dürfe die Hauptschule nicht abhängen.

Einen guten Start wünschten die Kommunalpolitiker der neuen HRS- Schulleiterin Jutta Klages. Zugleich bedauerten die Anwesenden, dass es in Osterscheps immer noch keinen neuen Schulleiter gebe.

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